Die Luftdichtheitsmessung ist geregelt durch verschiedene Vorgaben:

Grundsätzliches:

DIN, ISO, EN-Normen: Der BGH hat enschieden: DIN-Normen haben keinerlei Gesetzeskraft! Der Leitsatz des obersten deutschen Gerichts lautet: "Die DIN-Normen sind keine Rechtsnormen, sondern private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter. Sie können die anerkannten Regeln der Technik wiedergeben oder hinter diesen zurückbleiben."

RAL und andere Gütezeichen: Gütezeichen wie das RAL, Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. (Abk. für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen), Blauer Engel oder andere Gütesiegel‚ Gütezeichen oder Qualitätssiegel werden grafische oder schriftliche Produktkennzeichnungen bezeichnet, die eine Aussage über die Qualität eines Produktes machen sollen, eventuell auch über eingehaltene Sicherheitsanforderungen oder Umwelteigenschaften.

Der Zweck dieser meist privatwirtschaftlich getragenen „Siegel“ bzw. „Zeichen“ soll sein, einerseits dem Verbraucher positive Hinweise über die Qualität oder Beschaffenheitsmerkmale eines Produktes zu liefern und andererseits den Hersteller eines Produktes als besonders vertrauenswürdigen Anbieter herauszustellen. Dadurch werden bereits bestehende Vertrauens-Strukturen und ihre innewohnende Funktion als ursprünglich-kommunikatives Gütesiegel sichergestellt, erweitert und formalisiert.

(Quelle: Wikipedia)
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Vorschriften

Für die Ausführung von Wohnbauten ist die DIN V 4108, Teil 7 verbindliche Grundlage. Die Einhaltung der Grenzwerte, d.h. die Dichtheit der Gebäudehülle ist als Ergänzung zur Energieeinsparverordnung gesetzlich geregelt und kann eingeklagt werden.

Die gesetzliche Grundlage für die Luftdichtheit der Gebäudehülle wurde in der Ernergieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt. Die aktuell gültige Fassung ist vom 01. 10. 2009.

Wer übernimmt die Kosten

Wenn der Auftraggeber einen Test beauftragt und Mängel gefunden werden (was nahezu immer der Fall ist), muß der Auftragnehmer die Mängel beseitigen und auch die Kosten des Blowerdoor-Tests übernehmen.

Seit 1999 ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV)  gesetzlich vorgeschrieben, dass die Gebäudehülle LUFTDICHT sein muss.

Diese gesetzlich Vorgabe ist vielen am Bau tätigen Firmen immer noch nicht ausreichend bekannt. So werden während der Bauphase häufig Fehler gemacht, die später nur schwer oder sogar nicht mehr zu beheben sind. Eindringende Raumluft transportiert 100- bis 1000fach mal mehr Feuchtigkeit in den Dämmstoff oder dahinter als durch Dampfdiffusison. Als Bauherr haben Sie einen Anspruch darauf, dass alle Gewerke ihre Arbeiten dementsprechend ausführen. Nur so können schwerwiegende Bauschäden vermieden werden.

Ein Blowerdoor-Test oder eine Blowerdoor-Messung hilft Ihnen dabei. Die Prüfer von Blowerdoor-Rheinland aus Bonn kennen sich bei diesen Problemen bestens aus. Durch andauernde Fortbildungen können Sie professionelle Hilfestellung bieten und so gewährleisten, dass besonders die Messungen den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

 

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